GESCHÄFTSPLAN

Wand- und Deckenleuchten aus ausgemusterten Computermonitoren.

Wir bauen funktionsfähige LCD-Hintergrundbeleuchtungen aus Bildschirmen, die heute im Schweizer IT-Recycling-Strom landen, zu Wand- und Deckenleuchten um. Diese Seite ist die ehrliche Beweis-Version des Projekts — keine Marketing-Erzählung, sondern was Stand Juni 2026 tatsächlich vorliegt, mit Quellen.

AKTUELLER STAND · JUNI 2026

Wo das Projekt heute steht.

Etappe 1 abgeschlossen, Etappe 2 in der Schlussphase. Die wissenschaftliche Begleitung durch die ZHAW läuft parallel; der Bericht ist auf den 18. Juni 2026 datiert.

  • Etappen-Stand
    Etappe 2 läuft

    Abschlussbericht zhd. Swico fällig bis 30.06.2026[2]

  • ZHAW LCA-Bericht
    18.06.2026

    Projekt 132.351 INNO-EE, Berichterstellung gemäss Gantt-Plan[5]

  • Schlusspräsentation
    03.07.2026, 09:00

    Swico Geschäftsstelle, Lagerstrasse 33, 8004 Zürich[2]

  • Bisher umgebaute Modelle
    12 erfolgreich

    5 mit dokumentierter Standby-Lösung; Anleitungen werden in Etappe 2 ergänzt[8]

WAS WIR BAUEN

Monitor → Wand- oder Deckenleuchte. Kein neues Gerät, kein neuer Plastik.

Wir nutzen drei Komponenten weiter, die im ausgedienten Monitor noch voll funktionieren: Netzteil, LED-Hintergrundbeleuchtung und Gehäuse. Daraus wird eine Leuchte für Büro-, Treppenhaus- und Schulräume.

So funktioniert der Umbau

  1. Schritt 1

    Geeignete Geräte aussuchen

    Bildschirme mit LED-Hintergrundbeleuchtung haben Priorität: weniger Energie, hellere Lichtleistung, kaum Zusatzmaterial nötig.

  2. Schritt 2

    Tauglichkeit prüfen

    Geeignet: Kratzer, Löcher, Pixelfehler, beschädigte Bilddarstellung. Nicht geeignet: defekte Stromversorgung, gebrochenes Gehäuse.

  3. Schritt 3

    Standby-Bypass einbauen

    Viele Monitore fallen nach wenigen Minuten in Standby. Lösung: ein kleiner Spannungsteiler im Niedervolt-Bereich des Netzteils, in einem Stecker selbst gefertigt. Pro Monitor-Typ eine eigene Anleitung.

  4. Schritt 4

    Befestigen

    Die meisten Modelle haben VESA-MIS-D-Lochmuster auf der Rückseite — handelsübliche Monitor-Halterungen für Wand/Decke passen direkt. Für die Wand verwenden wir Bettlagerbeschläge, für die Decke eine 3D-gedruckte Halterung gegen seitliches Herausrutschen.

    VESA MIS-D Norm

Lenovo L2251pwd-Umbau, dokumentiert am 28. Mai 2026

Sechs Aufnahmen aus der Werkbank vom Mai 2026, vom ausgemusterten Quellgerät bis zur leuchtenden Panel-Lampe.

  • Quellgerät: Lenovo Wide LCD Monitor, FCC/CE/RoHS-Etikett auf der Rückseite. Hergestellt in Korea, Lenovo 2009.
    Quellgerät: Lenovo Wide LCD Monitor, FCC/CE/RoHS-Etikett auf der Rückseite. Hergestellt in Korea, Lenovo 2009.
  • Gehäuse geöffnet. Links die Plastik-Rückwand, rechts die Aluminium-Trägerplatte mit Klebestreifen und ursprünglichen Schraubpositionen.
    Gehäuse geöffnet. Links die Plastik-Rückwand, rechts die Aluminium-Trägerplatte mit Klebestreifen und ursprünglichen Schraubpositionen.
  • LCD-Panel entfernt. Sichtbar: die freigelegte LED-Hintergrundbeleuchtung und die Steuerleiste. Die LCD-Schicht wird ausgebaut, weil sie ohne Bildinhalt das Licht nur unnötig dämpfen würde.
    LCD-Panel entfernt. Sichtbar: die freigelegte LED-Hintergrundbeleuchtung und die Steuerleiste. Die LCD-Schicht wird ausgebaut, weil sie ohne Bildinhalt das Licht nur unnötig dämpfen würde.
  • Elektronik ausgebreitet: Logicboard (rechts), Tasten-Print (links) und Verbindungskabel. Bei den meisten Modellen bleibt das Logicboard im Gehäuse — nur eine kleine Modifikation am Netzteil ist nötig.
    Elektronik ausgebreitet: Logicboard (rechts), Tasten-Print (links) und Verbindungskabel. Bei den meisten Modellen bleibt das Logicboard im Gehäuse — nur eine kleine Modifikation am Netzteil ist nötig.
  • Der Standby-Bypass: zwei Widerstände als Spannungsteiler, direkt am Stecker zum Netzteil-Pin verlötet. Damit bleibt die Leuchte dauerhaft an, statt nach Minuten in Standby zu wechseln. Lösung entwickelt von Benjamin Ernst (ReCreaZZZ).
    Der Standby-Bypass: zwei Widerstände als Spannungsteiler, direkt am Stecker zum Netzteil-Pin verlötet. Damit bleibt die Leuchte dauerhaft an, statt nach Minuten in Standby zu wechseln. Lösung entwickelt von Benjamin Ernst (ReCreaZZZ).
  • Fertiges Resultat. Der Monitor leuchtet als gleichmässiges Lichtpanel, mit dem ursprünglichen Gehäuse, ohne neue Plastikteile.
    Fertiges Resultat. Der Monitor leuchtet als gleichmässiges Lichtpanel, mit dem ursprünglichen Gehäuse, ohne neue Plastikteile.
LIEFERANTEN · MATERIALSTROM

Eingangsmaterial ist da — 150 Euro-Paletten liegen bereits im Lager.

Bevor das Projekt begann, hat Revamp-IT systematisch ausgemusterte IT-Hardware gesammelt. Stand 2023 sind 150 Euro-Paletten verfügbar, davon rund 30 Paletten mit für das Upcycling relevanten Bildschirmen.

Was liegt im Lager

Auswertung der gesammelten 150 Euro-Paletten

Komplette PCs in unterschiedlichen Grössen und Altern
ca. 40 Paletten
Drucker und Multifunktionsgeräte
ca. 30 Paletten
Monitore, TV-Geräte und All-in-One Computer← Inputmaterial für das Leuchten-Upcycling
ca. 30 Paletten
Server-Racks und Server-Gehäuse
ca. 15 Paletten
Thin Clients und Mini-Computer
ca. 5 Paletten
PC-Gehäuse
ca. 5 Paletten
Kabel
ca. 5 Paletten
Tastaturen
ca. 5 Paletten
Scanner
ca. 5 Paletten
Netzwerkgeräte
ca. 5 Paletten
Diverse weitere Geräte und Einzelteile
ca. 5 Paletten

Quelle:[6]

Wo die Bildschirme künftig herkommen

  • Bestehender Lagerbestand revamp-it

    30 Paletten Monitore/TVs/All-in-Ones sind bereits gesammelt und kategorisiert. Reicht für die Etappe-2-Kleinserien.[6]

  • ERZ Entsorgung + Recycling Zürich

    Abklärungen mit ERZ Stadt Zürich für ein umfangreicheres Upcycling von Monitoren laufen — in Absprache mit Swico Recycling.[4]

    ERZ Zürich
  • Swico-Recycling-System (Skalierungsoption)

    Vision: alle in der Schweiz ins Recycling gegebenen Monitore und TV-Geräte werden auf Eignung fürs Upcycling vorgeprüft, bevor sie in die Materialverwertung gehen.[7]

    Swico Recycling

Welche Geräte wir annehmen

  • Bildschirm lässt sich einschalten — Stromversorgung intakt
  • Gehäuse strukturell ganz (keine Brüche, Kratzer sind OK)
  • LED-Hintergrundbeleuchtung (höhere Priorität als Leuchtstoffröhren)
  • Standardgrösse 19–24 Zoll

Quelle:[4]

Was wir nicht annehmen

  • Stromversorgung defekt — Bildschirm lässt sich nicht einschalten
  • Starker Bruchschaden im Gehäuse
  • CRT-Bildschirme (zu schwer, geringe Effizienz)

Quelle:[4]

ALTERNATIVEN AM MARKT

Womit wir uns vergleichen lassen müssen — ehrlich.

Das Produkt ist eine Wand- oder Deckenleuchte, kein Designer-Tischlämpchen. Realistische Vergleichspunkte sind handelsübliche LED-Panels aus Baumärkten, nicht Tischlampen von Vitra oder USM.

Brilliant ABIE LED Panel 24W 40×40 cm, CCT + DIM + RGB + Fernbedienung. Verkaufspreis CHF 79.95 im Jumbo Baumarkt. Aufgenommen 2026 im Filialregal.
Brilliant ABIE LED Panel 24W 40×40 cm, CCT + DIM + RGB + Fernbedienung. Verkaufspreis CHF 79.95 im Jumbo Baumarkt. Aufgenommen 2026 im Filialregal.

Vergleichbare Produkte aus dem Verkaufsregal

  • Brilliant ABIE LED Panel 24W, 40×40 cmbrilliant-ag.com

    CCT + Dimmer + RGB + Fernbedienung. Im Jumbo verfügbar.[9]

    CHF 79.95
  • Marken-LED-Panel 60×60 cm (Büro-Standard)

    Klassische Bürodecke. Marken wie LEDVANCE, Osram, Philips, Trilux.

    CHF 80–200
  • Discount-LED-Panel ohne Marke

    Asien-Importware, keine Reparatur, kaum Garantie.

    CHF 30–60
  • Upcycling-Monitorleuchte (dieses Projekt)

    Stückkosten und Verkaufspreis sind Teil der Etappe-2-Auswertung (Q4 offen).[3]

    noch offen

Wir konkurrieren nicht über den Preis. Unsere Argumente sind Herkunftserzählung, Reparierbarkeit und vermiedene Neuproduktion. Eine seriöse Preisempfehlung folgt nach der Kleinserien-Auswertung — sie wird im Schlussbericht Etappe 2 dokumentiert.

KUNDEN · VERMARKTUNG

Wer kauft eine Wand- oder Deckenleuchte aus einem Monitor?

Aus den Etappe-1-Abklärungen und dem Antwortschreiben an Swico (28.09.2023) sind vier Zielsegmente entstanden — kein Designer-Markt, sondern professionelles Beleuchtungs-Einkaufsverhalten.

  • B2B direkt — Firmen mit grossen Büroflächen

    Banken, Versicherungen, öffentliche Verwaltungen. Pilot-Installationen in Treppenhäusern und Nebenräumen, dann Aufnahme ins Beschaffungs-Sortiment.[6]

  • Möbel- und Inneneinrichtungsfirmen

    Zusammenarbeit mit Schweizer Innenausbauern, die Upcycling-Leuchten ins Sortiment aufnehmen — als Geschichte und als nachhaltige Alternative zur Asien-Massenware.[6]

  • Baumärkte

    Wie bei den Brilliant-Panels: über etablierte Verkaufskanäle. Marketingaufwand hoch, Margen knapp — eher Skalierungs-Option für später.[6]

  • Immobilienfirmen (Umbau/Neubau)

    Direkter Einsatz bei Umbauarbeiten oder Neubauten: Upcycling-Leuchten statt neuer Produkte. Anbahnung über Liegenschaftsverwaltungen und Architekturbüros.[6]

DETAILGeplante Pilot-Installationen Etappe 2

Drei Nutzungsmuster, drei Standorte mit unterschiedlichem Strom-, Lebensdauer- und Wartungsprofil — die Daten fliessen in die ZHAW-Ökobilanz und die Stückkosten-Auswertung ein.

  • 24-Stunden-Betrieb (z.B. Treppenhaus)
  • Tag/Wochenende abgeschaltet (z.B. Büro mit Zeitschaltung)
  • Bewegungssensor-gesteuert (häufiges An/Aus)

Quelle:[4]

WIRTSCHAFTLICHKEIT

Etappe-2-Budget (50'000 CHF Swico, 15'000 CHF Innosuisse).

Das Budget der laufenden Etappe 2 ist klar. Stückkosten der fertigen Leuchten machen wir bewusst nicht — die kommen erst aus der Kleinserien-Auswertung und werden im Schlussbericht Ende Juni 2026 publiziert.

Etappe-2-Budget gemäss Kurzbericht

Brutto-Bedarf 65'000 CHF, abzüglich 15'000 CHF Innosuisse Innoscheck = 50'000 CHF Swico-Anteil.

Löhne und Honorare
27'000 CHF
Raumnutzung, Lagerung, Transporte
12'000 CHF
Wissenschaftliche Begleitung (ZHAW, Innoscheck)wird von Innosuisse direkt an die ZHAW ausbezahlt
15'000 CHF
CE-Gutachten Barologic GmbH
2'000 CHF
Materialkosten
1'000 CHF
Marketing und Werbung
3'000 CHF
Reserve
5'000 CHF
Zwischensumme
65'000 CHF
− Innosuisse Innoscheck
−15'000 CHF
Swico-Anteil Etappe 2
50'000 CHF

Quelle:[4]

Was wir bewusst nicht angeben: Stückkosten pro fertiger Leuchte. Die Schätzung wäre ohne reale Produktionsdaten der Etappe 2 spekulativ. Die echten Stückkosten — und damit eine ernsthafte Preisempfehlung — folgen mit dem Etappe-2-Abschlussbericht.[3]

WISSENSCHAFTLICHE BEGLEITUNG

ZHAW Projekt 132.351 INNO-EE — Ökobilanz nach ISO 14044.

Innosuisse fördert eine vergleichende Lebenszyklus-Analyse (LCA) durch die ZHAW. Sie vergleicht die Umweltleistung der Upcycling-Leuchten mit handelsüblichen LED- und Leuchtstofflampen über den gesamten Lebenszyklus.

Projekt-Eckdaten

Projekt-Nummer
132.351 INNO-EE[1]
Titel
Bewertung der Umweltleistung für den Re-Use von Monitoren als Lichtquellen[1]
Forschungspartner
ZHAW Institut für Nachhaltige Entwicklung, School of Engineering, Winterthur[1]
Projektleitung
Corinna Baumgartner, ZHAW[1]
Methodik
Ökobilanz nach ISO 14044, Primärdaten priorisiert, Modellierung in SimaPro[5] · ISO 14044
Innosuisse-Beitrag
15'000 CHF Salärkosten[1]
Implementierungspartner
Verein revamp-it[1]
PLANZHAW-Projektplan (Gantt vom 20.01.2026)
  1. Kick-off19.01.2026
  2. Datensammlung (Literatur)02.02. – 05.04.2026
  3. Feldversuche inkl. Messungen + Fragebogen-Umfrage23.03. – 05.04.2026
  4. Modellierung in SimaPro23.03. – 03.05.2026
  5. Plausibilitätscheck + Iteration11.05. – 18.05.2026
  6. Wirkungsabschätzung + Sensitivitätsanalyse18.05. – 24.05.2026
  7. Präsentation Ergebnisse25.05. – 31.05.2026
  8. Berichterstellung + Finalisierung26.05. – 18.06.2026
  9. Quelle:[5]
UMFANGWas die LCA untersucht
  • Einsatz als Wand- und Deckenleuchten in Bürogebäuden, Treppenhäusern, Schulgebäuden
  • Fokus auf PC-Monitore mit LED-Hintergrundbeleuchtung
  • Modifizierungsgrade: nur LCD-Entfernung vs. Standby-Bypass vs. LED-Strip-Ersatz vs. komplette Stromversorgung
  • Lebensdauer-Szenarien je nach Bildschirmtechnologie
  • Bestimmung des durchschnittlichen Alters bei Ausrangierung
  • Lichtstärke-Vergleich Monitor-Leuchten vs. konventionelle Lichtquellen (mit Messungen)
  • Break-Even-Punkte: ab und bis zu welcher Nutzungsdauer ist der Einsatz ökologisch sinnvoll?

Quelle:[1]

Ursprünglich war die wissenschaftliche Begleitung bei der FHNW vorgesehen (Prof. Christoph Hugi, Institut für Ecopreneurship). Wegen Kapazitätsengpässen ist die FHNW abgesprungen; die ZHAW hat das Mandat im Herbst 2025 über einen Innosuisse-Innoscheck übernommen.[1]

CE-KONFORMITÄT

Strategie: bestehende CE bestätigen, nicht neu zertifizieren.

Beim Umbau kommen keine neuen Bestandteile hinzu, die den CE-Status der Monitore beeinflussen würden. Wand- und Deckenleuchten haben zudem grösseren Abstand zu Personen als Monitore am Arbeitsplatz und werden nicht direkt betrachtet.

Vorgehen Etappe 2

  • Gutachten bei Barologic GmbH Winterthur

    Barologic erstellt im Rahmen der Etappe 2 ein Gutachten, das die bestehende CE-Konformität der Upcycling-Leuchten bestätigt. Budget: 2'000 CHF.[4]

  • Bei Bedarf: Neu-Zertifizierung im Ausland

    Eine einmalige CE-Neu-Zertifizierung könnte bei Eurofins in Reichenwalde (DE) beauftragt werden. Laut ElektroSuisse werden in der Schweiz keine solchen Zertifizierungen durchgeführt.[4]

PARTNER

Wer welchen Beitrag leistet — nur belegbare Namen.

Diese Liste enthält ausschliesslich Organisationen und Personen, die in den Projektdokumenten namentlich auftauchen. Spekulative oder hypothetische Partner sind ausgeblendet.

Hauptpartner
  • Verein revamp-it

    Projektträger, Sammlung, Werkstatt-Koordination[1]

  • Werkraum 4 (Stiftung zsge) · werkraum4.ch

    Produktionspartner, beschäftigt Klient:innen unter Anleitung. Marken recyclingArt + lerski.[7]

  • ZHAW Institut für Nachhaltige Entwicklung

    Wissenschaftliche Begleitung — Ökobilanz nach ISO 14044 (Projekt 132.351 INNO-EE).[1]

Förderer
  • Swico Innovationsfonds · Swico

    Hauptförderer Etappen 1+2 (gutgeheissen, in Etappen ausbezahlt).[1]

  • Innosuisse · Innosuisse

    Innoscheck-Förderung für die ZHAW-Begleitung (15'000 CHF Salärkosten).[1]

  • Umwelt- und Gesundheitsschutz Stadt Zürich

    Anschubfinanzierung 10'000 CHF in 2023 für Vorarbeiten und Antragstellung.[1]

Material und Sammelkanäle
  • ERZ Entsorgung + Recycling Zürich

    Abklärungen für umfangreicheres Upcycling aus der städtischen Sammlung, in Absprache mit Swico Recycling.[4]

  • Swico Recycling · swico.ch/de/recycling

    Schweizweites Sammelsystem; Skalierungspartner für die Materialvorprüfung.[7]

Technische Expertise und Konformität
  • Barologic GmbH Winterthur

    CE-Gutachten für die Upcycling-Leuchten (Roland Bamert).[4]

  • Benjamin Ernst (ReCreaZZZ)

    Honorar-Elektroniker, entwickelte die Spannungsteiler-Lösung für die Standby-Überbrückung.[4]

  • Eurofins Reichenwalde (DE)

    Möglicher Pfad für eine einmalige CE-Neu-Zertifizierung (in der Schweiz nicht angeboten).[4]

Projektteam
  • Andreas Rudin (revamp-it)

    Projektkoordination, Vereinsvorstand.[4]

  • Mike Rey (revamp-it)

    Projektverantwortung, Verbindung zur wissenschaftlichen Begleitung, Auswertung Pilot-Einsätze.[4]

  • Gregor Szombath (Werkraum 4)

    Produktionsverantwortung, Anleitung der Klient:innen, Kleinserien-Dokumentation.[4]

  • Daniel Afzali (revamp-it)

    Foto- und Video-Dokumentation der Umbauschritte und Pilot-Einsätze.[4]

  • Corinna Baumgartner (ZHAW)

    Projektleitung der wissenschaftlichen Begleitung.[1]

Externes Expertennetzwerk

Aus dem Klimastiftungs-Antrag 2023 — Reparatur- und Open-Hardware-Community.

  • Balz Krügel (Reparabel)

    Reparatur-Expertise[7]

  • Roland Bamert (Barologic / Revita repair)

    Elektrotechnik + Konformität[7]

  • Rolf Huber (Reparaturia, Oerlikon)

    Reparatur-Community[7]

  • Karel Kulhavy · ronja.twibright.com

    Entwickler der OpenSource Hardware Ronja[7]

  • Hasan Hüseyin Isik · isikinnovations.com

    Mechatronik-Innovation[7]

  • Martin Flüeler (Winnetui Atelier-Werkstatt Schwerzenbach)

    Offene Atelier-Werkstatt[7]

  • Schweizerische Gesellschaft für Mechatronische Kunst · mechatronicart.ch

    Künstlerisch-technisches Netzwerk[7]

Die Klimastiftung Schweiz hat das Projekt positiv bewertet, eine Förderung aber zurückgestellt, bis Etappe-2-Ergebnisse vorliegen. Sie ist deshalb hier nicht als Förderer aufgeführt.[4]

RISIKEN · OFFENE FRAGEN

Ehrliche Liste statt Marketing.

Die Liste folgt dem Beirats-Antwortschreiben Swico vom 31.10.2025 (Etappe 2 als nicht ausreichend bewertet) und dem Etappe-1-Kurzbericht. Jede Frage hat einen Status, kein Wunschdenken.

  • Absatzmarkt noch nicht belastbar nachgewiesenoffen

    Der Swico-Beirat hält im Schreiben vom 31.10.2025 explizit fest, dass die Etappe-2-Ziele bislang nicht ausreichend erreicht wurden — es liegen weiterhin keine belastbaren Ergebnisse zu Absatzmarkt, ökonomischer oder ökologischer Wirkung vor. Pilot-Installationen Etappe 2 sollen das beheben.[3]

  • Ökonomische Wirkung — Stückkosten und Margeoffen

    Belastbare Stückkosten gibt es erst nach Abschluss der Kleinserie. Die Auswertung erfolgt im Schlussbericht Ende Juni 2026.[3]

  • Wissenschaftliche Analyse (ZHAW LCA)in Arbeit

    Berichterstellung läuft bis 18.06.2026, Präsentation Ende Mai 2026 erfolgt. SimaPro-Modellierung war Mitte Mai abgeschlossen.[5]

  • CE-Gutachten Barologicgeplant

    Auftrag im Rahmen der Etappe 2; 2'000 CHF im Budget reserviert.[4]

  • Standby-Bypass für weitere Monitor-Modelle dokumentiert5 von 12+

    Bisher 5 Modelle mit fertiger Anleitung. In Etappe 2 soll eine als Wiki organisierte öffentlich zugängliche Datenbank aller Anleitungen aufgebaut werden, an der sich Elektroniker:innen weltweit beteiligen können.[4]

  • Klimastiftung Folgeantragwartet

    Klimastiftung Schweiz finanziert erst nach vorliegenden Etappe-2-Ergebnissen. Ein Folgeantrag ist für die Skalierungsphase nach 2026 vorgesehen.[4]

  • Ursprünglicher Wissenschaftspartner FHNW abgesprungengelöst

    FHNW konnte aus Kapazitätsgründen nicht weitermachen. ZHAW hat das Mandat über einen Innosuisse-Innoscheck übernommen — Zeitverlust, aber keine Lücke in der Begleitung.[1]

FÖRDERUNG · FINANZIERUNG

Was tatsächlich zugesagt ist.

Drei Förderquellen sind aktiv, eine ist eingereicht und wartet, eine ist zurückgestellt. Keine fiktiven Stiftungen, keine Wunschlisten.

  • Umwelt- und Gesundheitsschutz Stadt Zürich

    Anschubfinanzierung 2023 für Vorarbeiten und Antragstellung.[1]

    erhalten10'000 CHF
  • Eigenmittel revamp-it

    Sammeln, Testen, Lagerung, Antragstellung 2023–2024.[1]

    eingesetztca. 80'500 CHF
  • Swico Innovationsfonds

    In Etappen ausbezahlt (Etappen 1+2). Zuständig: Beirat Swico unter Vorsitz Roger Gnos.[1]

    gutgeheissenca. 300'000 CHF (gesamt)
  • Innosuisse Innoscheck (ZHAW LCA)

    Innolink-Antrag 132.351 INNO-EE eingereicht im November 2025.[1]

    eingereicht15'000 CHF
  • Klimastiftung Schweiz

    Positive Bewertung, aber Förderung erst nach vorliegenden Etappe-2-Ergebnissen.[4]

    zurückgestellt
  • Verkaufserlöse Kleinserien

    Budgetierter Anteil aus Verkauf der Kleinserie. Reale Zahlen kommen mit Etappe-2-Auswertung.[6]

    Modellrechnung30–50'000 CHF
MITMACHEN

Vier konkrete Wege, das Projekt zu unterstützen.

Wir suchen Pilot-Standorte, Hardware, Werkstatt-Partner und Empfehlungen für Förderer. Direkter Kontakt: Andreas Rudin, andreas.rudin@revamp-it.ch, +41 43 960 32 64.

  • Pilot-Standort werden

    Wir installieren eine Leuchte testweise in Ihrem Treppenhaus, Bürobereich oder Schulhaus — und werten Lebensdauer und Energieverbrauch wissenschaftlich aus. Drei Nutzungsmuster werden gesucht: Dauerbetrieb, Tag-/Wochenende-Schaltung, Bewegungssensor.

    Pilot-Anfrage
  • Monitor spenden

    19–24 Zoll, LED-Hintergrundbeleuchtung, lässt sich einschalten — gerne mit Kratzern oder Pixelfehlern. Kein CRT, kein defektes Netzteil, kein gebrochenes Gehäuse. Übergabe an der Birmensdorferstr. 379 in 8055 Zürich.

    Gerät spenden
  • Werkstatt-Partner werden

    Andere geschützte Werkstätten und Repair Cafés: wir teilen Anleitungen, Werkzeuge und die Standby-Bypass-Lösung. Ziel ist eine als Wiki organisierte öffentlich zugängliche Datenbank.

    Werkstatt anfragen
  • Förderer empfehlen

    Wir suchen Stiftungen, die zu Open Hardware + sozialer Innovation + Schweizer Materialkreisläufen passen. Wenn Sie eine kennen oder einen Kontakt vermitteln können — kurze Nachricht reicht.

    Förder-Hinweis senden
BELEGE · QUELLEN

Jede Zahl, jede Aussage — mit Beleg.

Internes Dokument oder externer Link, jeweils im Originalwortlaut zitierbar. Wenn etwas fehlt oder Sie eine Aussage prüfen möchten, schreiben Sie uns.

  1. [2]
    Swico-Antwort 12.03.2026

    Swico Innovationsfonds, Antwortschreiben Projekt 02-2023-01, Roger Gnos, 12. März 2026 — Fristverlängerung Abschlussbericht Etappe 2 bis 30.06.2026, Schlusspräsentation 03.07.2026 09:00

    https://www.swico.ch
  2. [3]
    Swico-Antwort 31.10.2025

    Swico Innovationsfonds, Antwortschreiben Projekt 02-2023-01, Roger Gnos, 31. Oktober 2025 — Ziele Etappe 2 nicht ausreichend erreicht; LCA nicht zwingend erforderlich

  3. [4]
    Kurzbericht Etappe 1 (Stand 12.03.2026)

    Verein revamp-it, Kurzbericht Etappe 1 Projekt 2023-02-01 «Funktionelle Kreislaufnutzung von IT-Geräten», überarbeiteter Stand 12. März 2026

  4. [5]
    ZHAW Projektplan 132.351 INNO-EE

    ZHAW Institut für Nachhaltige Entwicklung, Gantt-Planung Projekt 132.351 INNO-EE (Kick-off 19.01.2026, Bericht 18.06.2026), Stand 20.01.2026

  5. [6]
    Fragenkatalog Swico, Antworten revamp-it 28.09.2023

    Verein revamp-it, Antworten auf Fragenkatalog der Swico zur Projekteingabe «Funktionelle Kreislaufnutzung von IT-Geräten», Andreas Rudin, 28. September 2023

  6. [7]
    Klimastiftung-Antrag revamp-it 2023

    Verein revamp-it, Antrag an Klimastiftung Schweiz «Funktionelle Kreislaufnutzung von IT-Geräten», Stand 31.08.2023

  7. [8]
    Infos zu umgebauten Modellen (revamp-it / ReCreaZZZ)

    Liste der bisher umgebauten Monitor-Modelle inkl. technischer Notizen zu Spannungsteilern, Stand 26.02.2025

  8. [9]
    Foto Brilliant ABIE LED Panel 24W, Jumbo Baumarkt

    Fotos aufgenommen im Jumbo-Filialregal (Verkaufspreis CHF 79.95 für 24W 40×40 cm CCT+DIM+RGB+Fernbedienung)

    https://www.jumbo.ch
  9. [10]
    Film: Umbau eines Monitors zu einer Leuchte

    Filmdokumentation des Umbauprozesses, gehostet auf der Revamp-IT Nextcloud-Instanz

    https://cloud.revamp-it.ch/index.php/s/c7XTe95TJgFLB8N
  10. [11]
    VESA Standard MIS-D

    Norm für 75-/100-mm-Lochabstand auf der Monitor-Rückseite (Befestigung)

    https://www.vesa-standard.de/vesa-mis-d.html
  11. [12]
    Open Source Hardware Association

    Open Hardware Lizenz- und Definitionsstandard

    https://www.oshwa.org/
  12. [13]
    Open Hardware Repository (CERN)

    Open-Hardware-Projektplattform

    https://ohwr.org/welcome
  13. [14]
    Swico Recycling

    Schweizer Sammelsystem für IT-Elektrogeräte, finanziert über die vorgezogene Recycling-Gebühr

    https://www.swico.ch/de/recycling/
  14. [16]
    Klimastiftung Schweiz

    Schweizer Klimastiftung — KMU-Förderprogramm

    https://www.klimastiftung.ch/
  15. [17]
    Innosuisse

    Schweizerische Agentur für Innovationsförderung

    https://www.innosuisse.admin.ch/
  16. [18]
    ISO 14044

    Norm für Ökobilanz / Life Cycle Assessment — Anforderungen und Anleitungen

    https://www.iso.org/standard/38498.html
  17. [19]
    Werkraum 4 (Stiftung zsge)

    Marke der Stiftung zsge, Produktionspartner unter Labels recyclingArt und lerski

    https://www.werkraum4.ch
  18. [20]
    Barologic GmbH Winterthur

    CE-Gutachten für die Upcycling-Leuchten (Roland Bamert)

    https://barologic.ch